Diese Internetseite wird betrieben von der MORIJA gGmbH und ist entstanden, um den Grenzsteinpfad zu dokumentieren, der am »Tag des offenen Denkmals« 2015 zum ersten Mal durch eine öffentliche Wanderung gezeigt wurde. Seither wurde hier immer wieder über Aktionen zum »Tag des offenen Denkmals« oder zu Themen rund um die Heimatgeschichte informiert, vor allem als in der Corona-Zeit digitale Angebote erstellt wurden. Nun ist für den Tag des offenen Denkmals 2026 der Start einer einzigartigen Ausstellung geplant: »Archäologie im Grenzbereich«. Ein Highlight unseres Engagement zum Thema Heimatgeschichte ist sicherlich der Film »Schäferlauf300plus – Ein Fest für Generationen«, der 2025 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde und 2026 kurz vor dem Schäferlauf online verfügbar gemacht wurde.
Sonderausstellung im Heimatmuseum Wildberg ab 13.9.2026 (Tag des offenen Denkmals)
Wissen verschwindet. Geschichten verblassen. Was nicht bewahrt wird, geht verloren. MORIJA ist eine gemeinnützige GmbH in Wildberg-Sulz. Wir erforschen Heimatgeschichte und bewahren Wissen – mit Sachverstand und Idealismus.
Unterstützen Sie uns dabei! Investieren Sie in das, was bleibt. Jeder Betrag hilft uns, diese wichtige Arbeit zu tun – und es zahlt sich für Sie aus: Das Finanzamt erkennt MORIJA als gemeinnützig an, Ihre Spende ist daher steuerlich abzugsfähig. Wir stellen Ihnen eine Zuwendungsbestätigung aus.
Ein 700-seitiges Standardwerk über den Kreis Calw in der Zeit des Nationalsozialismus, das dank vieler Förderer für nur 30 € erhältlich ist. Der Film Schäferlauf300plus, der mit viel Einfühlungsvermögen die 300-jährige Tradition in Wildberg als Fest für Generationen präsentiert. Und nun eine Ausstellung, die verborgene archäologische Schätze unserer Region ans Licht bringt.
Ältere Infos auf dem Blog von Timo Roller.
2024 lautete unser Thema im Stadtgebiet Wildberg »Nahaufnahme Orgel«. Am »Tag des offenen Denkmals«, dem 8. September, warfen wir einen Blick auf die Orgeln in Gültlingen (Foto), Sulz am Eck, Wildberg, Effringen und Schönbronn.
Am 8. September 2024 boten wir darüber hinaus um 17 Uhr eine Führung bei der Firma »Orgelbau Rohlf« im Seizental mit Orgelbaumeister Thomas Dehmel an.
Am »Tag des offenen Denkmals« im Corona-Jahr, am 13. September 2020, gab es kleine, individuelle Wandergruppen zu verschiedene Stationen, an denen interessante geschichtliche Informationen warteten mit zum Teil spannenden neuen Erkenntnissen. Alternativ konnte man die Stationen »virtuell« besuchen und kann dies bis heute.
Station 1: Die »Phantomsiedlung« beim Steinbruch, mit Timo Roller
Station 2: Grenzsteine und Grubstock am Friedhof, mit Rolf Dittus
Station 3: Kirchgarten mit der Geschichte von Sulz und der Michaelskirche, mit Heide Dittus und Albert Röhm
Zusätzliche virtuelle Stationen im Gemeinschaftshaus und auf Youtube: Baustelle mit Infos zur Renovierung (kurzfristig kann nun auch direkt »live« ein Blick in das Kirchengebäude geworfen werden und Günter Gärtner ist für Erklärungen vor Ort!), Chorsakristei und Beinhaus, Turm und Glocken – dazu noch ein kurzer Impuls von Pfarrer Hartmut Heugel über das Motto des Denkmaltags: »Erinnern. Erhalten. Neu denken.«
Der »digitale Tag des offenen Denkmals« war eine Kooperation von: Stadt Wildberg, Schwarzwaldverein, Kirchengemeinde, CVJM und MORIJA gGmbH

Über 40 Interessierte waren am »Tag des offenen Denkmals« am 13.9.2015 mit uns unterwegs entlang des »Herrschaftlichen Reviers Moldenberg«, als der Grenzsteinpfad zum ersten Mal öffentlich vorgestellt wurde. Am 9.9.2018 wurde die Wanderung ein weiteres Mal gemeinsam durchgeführt. Dank eines ausführlichen Flyers eignet sich die Tour wunderbar, um sie auf eigene Faust zu wandern. Daher wollen wir 2020, im Corona-Jahr, dazu einladen, selbstständig in kleinen Gruppen die Grenzsteine auf diesem Pfad zu entdecken!

Durchnummerierte Grenzsteine markieren das Waldstück, das ursprünglich zum Kloster Reuthin gehörte und nach 1806 als Klosterbesitz vom Königreich Württemberg übernommen wurde. Die Steine sind heute noch gültige Grenzen des Staatswalds. Sie sind mit fortlaufenden Nummern und mit einem eingemeißelten württembergischen Hirschgeweih versehen. Einige der ältesten der im 18. und 19. Jahrhundert gesetzten Grenzsteine enthalten auch noch ein »R« als Zeichen für das Kloster Reuthin. Timo Roller hat viele der insgesamt etwa 50 Steine im Laufe der Jahre 2013 bis 2015 neu entdeckt und sie dann im Rahmen der kreisweiten Erfassung von Kleindenkmalen dokumentiert. Bald war die Idee entstanden, einen Grenzsteinpfad zu errichten: Mit Unterstützung von Rollers gemeinnütziger Firma »Morija« und dem Spendenadventskalender der Volksbank konnte eine Informationsbroschüre erstellt werden, die den Verlauf des Grenzsteinpfads vorstellt und die historischen Hintergründe erklärt. 2018 wurde gemeinsam mit der Stadt Wildberg eine neue Version des Flyers erstellt.
Alt und Jung waren bei den Wanderungen jeweils über zwei Stunden lang unterwegs und hielten interessiert Ausschau nach den Steinen, die teils direkt zugänglich, teils tief im Wald versteckt sind. End- und Höhepunkt der Strecke war schließlich der »Hohe Markstein«, der oberhalb des ehemaligen Munitionslagers den Grenzpunkt zwischen Wildberg, Sulz und Oberjettingen markiert.
Durch eine Spende an die MORIJA gGmbH können Sie unsere heimatgeschichtliche Arbeit unterstützen.
Bankverbindung: DE47 6039 1310 0321 3820 05, Volksbank HNR, BIC: GENODES1VBH
Hier können Sie den Info-Flyer zum Grenzsteinpfad herunterladen:
Flyer-Außenseite mit allen grundlegenden Informationen
Flyer-Innenseite mit Karte und weiteren Infos zum Verlauf des Pfads

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MORIJA gemeinnützige GmbH
Im Flöschle 42
72218 Wildberg-Sulz
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Timo Roller
Telefon (0 70 54) 24 88
E-Mail: info@morija.de
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Seite aktualisiert am 13.8.2024