Neues Jahr – neue Strategie: Kommunikation!

Neues Jahr – neue Strategie. MORIJA möchte mehr kommunizieren, transparenter werden. Wir bewegen viel und bringen manches voran, aber selten nimmt man sich die Zeit, davon zu berichten. Als Interessierte, Freunde und Unterstützer möchte ich Sie deswegen einmal pro Woche in einem kurzen Blog-Beitrag über die wichtigsten Neuigkeiten und Projekte informieren.

MORIJA weekly – so soll es ab jetzt wöchentlich heißen!

Was war diese Woche los? Es gibt einen neuen, fusionierten Kirchenbezirk Calw-Nagold, der seit 1. Januar 2019 inkraft getreten ist und dessen Webauftritt nun aus den beiden vorhandenen der Vorgänger-Bezirke neu aufgebaut wird. Dazu ist einige Vorarbeit nötig, zunächst wurde die Adresse www.kirchenbezirk-calw-nagold.de eingerichtet, die auf die von uns bereits betreute Nagolder Seite weiterleitet.

Am 3. Februar ist die diesjährige Lichtmesskonferenz in Nagold. Für die Zellerstiftung (www.zellerstiftung.de), die als Veranstalter hinter der ehrwürdigen Missionszusammenkunft steht, konzipieren wir einen neuen Auftritt in der Öffentlichkeit. Auch die Isaak-Stiftung (www.isaak-stiftung.de) plant eine Veranstaltung: am 17. März wird die Sängerin Sefora Nelson in Calw-Stammheim auftreten. Dafür werden ebenfalls Plakate und Flyer erstellt und auch der Internetauftritt bleibt auf dem Laufenden.

Auch für das Projekt »Papierblatt« wirft eine Veranstaltung ihre Schatten voraus: Am 14. Februar haben wir die Gelegenheit, das Holocaust-Archiv während eines Forums »Antisemitismus und Medien« in Ravensburg vorzustellen. Als Redner werden Michael Blume, der Antisemitismus-Beauftragte von Baden-Württemberg, sowie der bekannte Journalist Sascha Lobo (mit rotem Irokesenschnitt) dort auftreten. Und wir freuen uns, dass wir im Dezember einen Spendenscheck über 1500 Euro von der Stiftung der Volksbank Herrenberg-Nagold-Rottenberg in Empfang nehmen durften!

oto von der Scheckübergabe am 18.12.2018 in Nagold, von links: Ralf Gottschalk (Volksbank), Gabriel Stängle (Experte zum Thema Judenverfolgung im Nagoldtal und Projekt-Mitarbeiter bei »Papierblatt«), Timo Roller (Geschäftsführer der MORIJA gGmbH und Mitinitiator von »Papierblatt«) sowie Martin Graf (Vorstand der Volksbank-Stiftung).

In der letzten Ausgabe des Factum-Magazins ist ein Artikel von mir erschienen. Er ist nun – in erweiterter Fassung – auch online verfügbar: »War die Arche rund?« Es handelt sich um eine umfangreiche Analyse der Entdeckungen des Assyrologen Irving Finkel aus Großbritannien.

Soweit das erste MORIJA weekly, bis nächste Woche

Timo Roller, Geschäftsführer

11.1.2019, KW2

War die Arche Noah rund?

Ende Mai 2015 besuchte ich mit meiner Familie das Deutsche Museum in München. Im Bereich »Schifffahrt« gibt es dort einen echten Fischkutter aus dem Jahr 1880 zu bestaunen; das nachgebildete Innenleben eines U-Boots und das Kanonendeck eines alten Kriegsschiffs sowie ein Modell der Titanic sind faszinierend für Kinder wie Erwachsene. Ganz unscheinbar dagegen ist ein schwarzes, rundes Boot, das mir dennoch ins Auge fiel. Es sieht aus wie ein viel zu groß geratenes Bortkörbchen. Ich wäre sicher an diesem eher unschönen Gebilde vorübergegangen, wenn mich nicht zuvor ein Buch von Irving Finkel beschäftigt hätte: »The Ark before Noah«. Darin wird die These aufgestellt, dass die Arche genau so ausgesehen haben könnte: Ein rundes Korbboot, allerdings in Mega-Dimensionen. War dies vor mir in München also die Arche im Kleinformat?

Den vollständigen Artikel von Timo Roller finden Sie auf der Website NoahsArk.Site.

Wer hätte gedacht, dass sich im Deutschen Museum in München eine Mini-Arche im Stile Irving Finkels befindet?