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	<title>Timo Roller // MORIJA medien</title>
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		<title>Zeitreise in Berlin</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 13:54:27 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<p>Eine schöne interaktive Collage alter und neuer Luftbilder von Berlin hat Spiegel Online veröffentlicht. So verschafft man sich spielerisch einen Eindruck vom Wandel der Hauptstadt in zwei <span style="color:#777"> . . . &#8594; Read More: <a href="http://www.morija.de/logbuchmb10/2010/08/zeitreise-in-berlin/">Zeitreise in Berlin</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine schöne interaktive Collage alter und neuer Luftbilder von Berlin hat <a href="http://www.spiegel.de/flash/flash-23659.html">Spiegel Online</a> veröffentlicht. So verschafft man sich spielerisch einen Eindruck vom Wandel der Hauptstadt in zwei Jahrzehnten. Sehenswert!</p>
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		<title>Noahs Berg im Magazin »ethos«</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Aug 2010 09:37:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Bis heute verlief die Suche nach der Arche Noah im Sande. Trotzdem gibt es immer wieder Expeditionen, die sich aufmachen, Noahs Schiff oder was davon übrig geblieben ist, zu suchen.</p>
<p></p>
<p>Am spektakulärsten war wohl die Expedition des Forschers Fernand Navarra – er will am 6. Juli 1955 einen verfallenen Holzbalken in einer Gletscherspalte in 4300 Meter Höhe <span style="color:#777"> . . . &#8594; Read More: <a href="http://www.morija.de/logbuchmb10/2010/08/noahs-berg-im-magazin-%c2%bbethos%c2%ab/">Noahs Berg im Magazin »ethos«</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bis heute verlief die Suche nach der Arche Noah im Sande. Trotzdem gibt es immer wieder Expeditionen, die sich aufmachen, Noahs Schiff oder was davon übrig geblieben ist, zu suchen.</p>
<p><a href="http://www.morija.de/logbuchmb10/wp-content/uploads/2010/08/ethos-beitrag.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-466" title="ethos-beitrag" src="http://www.morija.de/logbuchmb10/wp-content/uploads/2010/08/ethos-beitrag.jpg" alt="" width="450" height="297" /></a></p>
<p>Am spektakulärsten war wohl die Expedition des Forschers Fernand Navarra – er will am 6. Juli 1955 einen verfallenen Holzbalken in einer Gletscherspalte in 4300 Meter Höhe gefunden haben. Doch wie viele andere Berichte auch, hat sich dieser später als nicht beweiskräftig genug  herausgestellt.</p>
<p>Es gibt aber Alternativen zum Berg Ararat an der türkisch-armenischen Grenze: zum Beispiel die geologische Formation Durupina, die an einen Schiffsrumpf erinnert. Der türkische Luftwaffenkapitän Ilhan Durupinar entdeckte die Stelle, als er 1959 für die NATO die Gegend kartografierte. Doch auch hier wurden keine Überreste der Arche gefunden. Ist die Suche nach weiteren Anhaltspunkten deshalb zum Scheitern verurteilt?</p>
<p>Mit dem Berg Cudi bringt nun der deutsche Autor und Medieningenieur Timo Roller – wie vor ihm schon einige andere – einen weiteren Kandidaten als <a href="http://www.noahs-berg.de">Landeplatz der Arche</a> ins Gespräch. <span id="more-465"></span></p>
<p>Roller weiss von Dokumenten aus dem 18. und 19. Jahrhundert, in denen die Rede ist von einem «syrischen» und einem «armenischen» Ararat oder «von der Lage des Gebirges Ararat und den mancherlei Meinungen darüber».<br />
Heute befassen sich nur noch wenige Wissenschaftler mit der Sintflut, weil sie eine solche kaum für möglich halten. Den biblischen Bericht zählen sie zu den Mythen und Fabeln. Aber ist Timo Rollers These, die Arche nicht auf dem Berg Ararat zu suchen, nicht auch bibelkritisch? Der Bible-Earth-Fachmann sieht dies pragmatisch: «Selbst wenn die Arche Noah auf dem Berg Cudi und nicht auf dem armenischen Ararat gelandet ist, soll das kein Streitpunkt sein, ob die Bibel recht hat oder nicht.»</p>
<p>Roller befasste sich eingehend mit der Frage, welcher Ort denn mit der biblischen Bezeichnung «Gebirge Ararat» (1. Mose 8,4) gemeint ist. Die Bibel erwähnt den Ausdruck «Ararat» noch an drei weiteren Stellen: 2. Könige 19,37; Jesaja 37,38 und Jeremia 51,27. Damit gemeint ist  das antike Königreich Uratu, das an den Norden Assyriens, den heutigen Irak, und an Syrien grenzte.</p>
<p>Der Historiker Flavius Josephus schrieb, die Arche sei auf einem Gipfel in Armenien gelandet. Zur Zeit Roms schloss das antike Armenien in seiner grössten Ausdehnung beide Berge, Ararat und Cudi, ein. Josephus berichtet weiter, dass auf dem Gebirge der Kordyäer ein Teil der Arche vorhanden sei. Die Kordyäer sind die heutigen Kurden.</p>
<p>Das Kordyäergebirge kann mit dem heutigen Berg Cudi an der türkisch/irakisch/syrischen Grenze gleichgesetzt werden. Eine apokryphe Schrift der frühen syrischen Kirche («Die Schatzhöhle») und der Koran nennen den Cudi als Landeplatz der Arche.</p>
<p>Namhafte Personen wie Johannes Lepsius (1899) und Gertrude Bell (1909) sowie in neuerer Zeit Friedrich Bender (1954) und Hans Thoma (1983) unternahmen Expeditionen auf diesen Berg. Lepsius entdeckte auf dem Gipfel Reste eines Gewölbes, das auf ein ehemaliges Kloster hinwies. Er beschrieb Altäre und Anbetungsstätten von Christen, Muslimen und Jesiden.</p>
<p>Bell machte auf ihrer Expedition Fotos dieser Ruine. Bender nahm Ausgrabungen auf dem Cudi vor und fand völlig zerfallenen, schwarzen Holzmulm. Chemische Analysen vor Ort zeigten dem Geologen, dass die Holzreste asphaltverklebt waren. Weitere Ausgrabungen konnten nicht durchgeführt werden, weil der Boden gefroren war. Im Niedersächsischen Landesamt für Bodenforschung in Hannover wurden diese Holzfragmente mit Hilfe der C-14-Methode auf ein Alter von 6500 Jahre datiert.</p>
<p>Bei seinen Recherchen traf Timo Roller im September 2009 in Landshut Hans Thoma, mit seinem Sohn Christoph, und ihren Begleiter Otmar Reiter. Roller erhielt eine Gesteinsprobe, bei der es sich wahrscheinlich um ein angekohltes Kalksteinstück<br />
vom Berg Cudi handelt. Des Weiteren hatten die Mitglieder dieser Expedition am Fusse des Berges Silikonabdrücke gemacht von einem Flachrelief des assyrischen Königs Sanherib.</p>
<p>Aufgrund dieser Indizien untersuchte Timo Roller in mühsamer Kleinarbeit den Gipfel des Cudi, und zwar mittels Satellitenaufnahmen von Google Earth. Darin ist Roller Experte. Im Buch «Bible Earth» erklärt und dokumentiert er, wie sich mittels der Satellitensuche bekannte biblische Stätten finden lassen. Dazu liefert er rund 200 Koordinaten und viele archäologische Beschreibungen. Timo Roller macht Entdeckungsreisen am Computer.</p>
<p>Die Aufnahmen vom Berg Cudi verglich er mit den Fotos von Bell, Bender und Thoma. Durch viele Übereinstimmungen konnte er den mutmasslichen Landeplatz der Arche lokalisieren. Er liegt auf den Koordinaten 37.3670N, 42.4951E. Allerdings – um zu genaueren Ergebnissen zu gelangen, hält auch Roller eine Forschungsreise zum Berg Cudi für unumgänglich. Er geht jedoch davon aus, dass dies in der nächsten Zeit wegen der politisch angespannten Lage nicht möglich sein wird. Solange der Konflikt der türkischen Sicherheitskräfte mit der kurdischen PKK schwelt, ist an eine solche Expedition leider nicht zu denken.</p>
<p>Es gibt noch viele offene Fragen über die Zeit nach der Sintflut. Viele Informationen gingen verloren bei der Zerstörung der berühmten Bibliothek von Alexandria. Einige historische Daten blieben glücklicherweise durch die Werke der antiken Geschichtsschreiber wie Josephus<br />
bewahrt.</p>
<p>Für einige Sachverhalte würde die Annahme des Berges Cudi als Landeplatz der Arche wesentlich einfachere Erklärungen bieten als der Berg Ararat:</p>
<ul>
<li> Direkt am Fusse des Cudi Dagh beginnt die mesopotamische Ebene, wo bekanntlich die älteste Hochkultur der Welt zu finden ist und wohin sich auch nach der Bibel die Menschen nach der Sintflut ausgebreitet haben.</li>
<li> Der sog. «fruchtbare Halbmond» schliesst den Berges Cudi ein.</li>
<li> In der Südosttürkei wird die Wiege des Ackerbaus vermutet.</li>
</ul>
<p>Begann die Menschheit nach der Sintflut neu am Fusse des Berges Cudi?</p>
<p>Interessant ist auch die Schilderung des assyrischen Imperators Sanherib über seinen fünften Feldzug auf dem «Taylor-Prisma»: Sanherib spricht über einen Berg Nipur, dessen Städte er eroberte. Auf Reliefs am Berg Cudi wurden dieselben Inschriften gefunden und so liegt die<br />
Vermutung nahe, dass der Cudi mit dem Berg Nipur gleichgesetzt werden kann.</p>
<p>Im Alten Testament wird von der Gottheit Nisroch gesprochen, die Sanherib nach einer verlorenen Belagerung Jerusalems in Ninive anbetete. Diese stand in Verbindung mit einem Stück der Arche Noah.</p>
<p>Rabbi Louis Ginzberg erwähnt in einer Aufarbeitung jüdischer Legenden diese Geschichte ebenfalls, ergänzt aber, dass der König eine Holzplanke der Arche Noah gefunden habe, die er als Götzenbild verehrte. Seine Söhne, die ihn nach seiner Rückkehr in Ninive ermordeten,<br />
flohen laut 2. Könige 19,35–37 ins Land Ararat; andere jüdische Quellen nennen hier «Kardu» und weisen so auch auf den Berg Cudi hin.</p>
<p>Auch die syrische Bibelübersetzung «Peschitta», die in der syrisch-orthodoxen Kirche von Antiochien gebräuchlich ist, spricht in 1. Mose 8,4 nicht vom Gebirge Ararat, sondern von den Bergen von Kardo. Dies ist die antike Bezeichnung des Berges Cudi.</p>
<p>Heute spielt der rund 2100 Meter hohe Berg Cudi hauptsächlich im Islam und bei den Bewohnern in der Gegend des Gebirges eine Rolle. So wird zum Beispiel in Cizre das Grab Noahs verehrt und in Silopi steht ein Denkmal, das an die Sintflut erinnert. Das Wappen der Provinzhauptstadt Sirnak zeigt eine zwischen Bergen eingeklemmte Arche.</p>
<p>Weitere Expeditionen und wissenschaftliche Forschung in dieser Gegend sind erforderlich, um Genaueres sagen zu können.</p>
<p><em>Von Angelika und Roland Schwanecke. Dieser Artikel erschien im <a href="http://www.factum-magazin.ch/wEthos_de/aktuell/2010_04_22_berg_cudi.php">Magazin »ethos« 5/2010</a>. Er kann auch als <a href="http://www.factum-magazin.ch/wEthos_de/pdfs_archiv/archaeologie/e05_2010_S16_19.pdf">PDF gelesen und heruntergeladen</a> werden.</em></p>
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		<title>Heiko Krimmer kritisiert UNO und Medien</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Aug 2010 09:09:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p></p>
<p>Neben dem Engagement im Vorstand der christlichen Missionsarbeit »Kinderheime Netanja Narsapur« verbindet Fritz Schanz aus Wildberg und Pfarrer i.R. Dr. Heiko Krimmer aus Owen/Teck die Liebe zu Israel. Bei einer gemeinsamen Reise ins Heilige Land, so erzählte Schanz zu Beginn des Vortragsabends am Donnerstag, habe ihr jüdischer Reiseleiter interessiert den Bibelarbeiten Krimmers gelauscht und ihn schließlich <span style="color:#777"> . . . &#8594; Read More: <a href="http://www.morija.de/logbuchmb10/2010/08/krimmer-kritisiert-uno-und-medien/">Heiko Krimmer kritisiert UNO und Medien</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="file:///Users/tr_i7/Documents/PROJEKTE%20Morija/Webauftritte/Weblog%202010/krimmer-0692.jpg" alt="" /><a href="http://www.morija.de/logbuchmb10/wp-content/uploads/2010/08/krimmer-0692.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-460" title="krimmer-0692" src="http://www.morija.de/logbuchmb10/wp-content/uploads/2010/08/krimmer-0692.jpg" alt="" width="450" height="312" /></a></p>
<p>Neben dem Engagement im Vorstand der christlichen Missionsarbeit »Kinderheime Netanja Narsapur« verbindet <a href="http://www.tour-mit-schanz.de">Fritz Schanz</a> aus Wildberg und Pfarrer i.R. Dr. Heiko Krimmer aus Owen/Teck die Liebe zu Israel. Bei einer gemeinsamen Reise ins Heilige Land, so erzählte Schanz zu Beginn des Vortragsabends am Donnerstag, habe ihr jüdischer Reiseleiter interessiert den Bibelarbeiten Krimmers gelauscht und ihn schließlich als den »besten Rabbi, dem ich je begegnet bin« bezeichnet. Vor etwa 100 Zuhörern im Wildberger Gemeindezentrum gelang es dem profilierten Theologen dann auch, die komplizierte politische Lage im Nahen Osten anhand der Bibel auszulegen. Zusammen mit dem Gemeinschaftsverband »die Apis« hatte die evangelische Kirchengemeinde zum Themenabend »Israel« eingeladen.<br />
<span id="more-459"></span></p>
<p><a href="http://www.einzigartiges-israel.de">Israel</a> sei der Augapfel Gottes, so formuliere es der biblische Prophet Sacharja. An ihrem Verhältnis zu Israel habe man in der Vergangenheit das Schicksal mancher Völker bewerten können. »Israel – dieses Volk ist von Gott erwählt«, so Krimmer. Das Land Israel sei nur in Verbindung mit seinem Volk fruchtbar. Der schmale Landstreifen am Mittelmeer, zwischen Europa, Afrika und Asien, sei unter den Römern verödet und erst die Juden hätten das Land im 19. und 20. Jahrhundert nach ihrer Rückkehr aus der Diaspora urbar gemacht. Aus ehemaligen Sumpfgebieten seien innerhalb weniger Jahre wahre »Kornkammern« geworden. »Wer einmal in Israel war, sieht das ja!«.</p>
<p>Krimmer führte aus, die Juden seien das einzige Volk, das über die Jahrtausende seine Identität behalten habe: »Ohne Gott ist die Geschichte Israels nicht erklärbar.« Und der Antisemitismus, der sich vom ägyptischen Pharao über die Perser und Römer bis zu den Nationalsozialisten durch die Weltgeschichte ziehe, habe seine tiefste Wurzel im Hass gegenüber Gott.</p>
<p>Im Auftreten Jesu Christi sieht der Theologe einen entscheidenden Wendepunkt in Gottes »Heilsweg« mit Israel. Doch Gott habe den Bund mit seinem Volk nicht aufgegeben – wie oft von kirchlicher Seite postuliert wurde – sondern er habe sie nur »beiseite gestellt«, um das Heil auch den nichtjüdischen Völkern zu bringen. Man dürfe niemals die Juden als verworfene Christusmörder betrachten, wie dies auch Martin Luther getan habe. »Israel ist unser älterer Bruder« und die Christen seien zu Gottes Volk hinzugefügt worden.</p>
<p>Eine Erfüllung biblischer Prophezeiungen sieht Krimmer in der Neugründung des Staates Israel 1948: Dem äußerlich ins verheißene Land zurückgekehrten Volk fehle aber noch die innere Verbindung zu Gott, der »Odem«, der ihm nach Hesekiel 37 noch eingehaucht werden solle.</p>
<p>Kritisch äußerte sich Krimmer gegenüber der UNO, die einen Großteil ihrer Resolutionen gegen Israel erlasse – das kleine Land erhalte ein Vielfaches der Aufmerksamkeit anderer Krisengebiete. Bei den Medien vermutet er in den Meldungen über Israel »einen Wahrheitsgehalt von vielleicht zehn Prozent.« Als Beispiel nannte er manipulierte Bilder bei der Berichterstattung über die Einnahme des so genannten »Hilfstransports« nach Gaza, bei dem »Waffen wegretuschiert« worden seien und nachweislich Terroristen an Bord waren.</p>
<p>Nicht nur über die Gegenwart, auch über die Zukunft Israels findet Krimmer Hinweise in der Bibel: Der Prophet Sacharja weissage von einem Krieg aller Völker gegen Israel, nachdem ein Antichrist zuvor einen scheinbaren Frieden bringe. Am Ende werde der Messias kommen und sein Volk erretten.</p>
<p>Die Christen forderte Krimmer auf, regelmäßig für Israel zu beten, und ihm nach Psalm 122 Glück und Gottes Barmherzigkeit zu wünschen.</p>
<p>(<em>Dieser Artikel ist in leicht gekürzter Form am 13. Juli 2010 im <a href="http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.wildberg-krimmer-kritisiert-uno-und-medien.bc54a3ad-22b1-4808-b6a0-b81a039fddad.html">Schwarzwälder Boten</a> erschienen)</em></p>
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		<title>Der Cudi in Bibel und Koran</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Jun 2010 20:02:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Leider gab es in der letzten Zeit – vor allem nach dem angeblichen Arche-Fund auf dem Berg Ararat – einige Missverständnisse bezüglich meiner Ausführungen über die Erwähnung des Berges Cudi im Koran. Es mag für einige den Anschein haben, dadurch würde ich die Glaubwürdigkeit des Koran höher werten als diejenige der Bibel. Das ist nicht der <span style="color:#777"> . . . &#8594; Read More: <a href="http://www.morija.de/logbuchmb10/2010/06/der-cudi-in-bibel-und-koran/">Der Cudi in Bibel und Koran</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Leider gab es in der letzten Zeit – vor allem nach dem angeblichen Arche-Fund auf dem Berg Ararat – einige Missverständnisse bezüglich meiner Ausführungen über die Erwähnung des Berges Cudi im Koran. Es mag für einige den Anschein haben, dadurch würde ich die Glaubwürdigkeit des Koran höher werten als diejenige der Bibel. Das ist nicht der Fall. Es ist eine Fehlinterpretation, dass ich die Aussagen der Bibel über den Landeplatz für falsch halte. In der Zeitschrift »ethos« ist es mit einem Zitat von mir auf den Punkt gebracht: »Selbst wenn die Arche Noah auf dem Berg Cudi und nicht auf dem armenischen Ararat gelandet ist, soll das kein Streitpunkt sein, ob die Bibel recht hat oder nicht.« Ein ähnlicher Satz befindet sich auch auf meiner <a href="http://www.noahs-berg.de/html/15-alternativer-landeplatz.html">Internetseite</a>.</p>
<p>Zur Klärung möchte ich meine Wertung der Quellen noch einmal darlegen:</p>
<p>Die Begriffe »Ararat« und »Cudi« sind rein geografische Angaben und sind daher losgelöst von jeder theologischen Aussage und geistlichen Wertigkeit dieser doch so gegensätzlichen Bücher.</p>
<p>Die Genesis wurde nach meiner Überzeugung spätestens um 1400 v.Chr. von Mose verfasst und geht vielleicht noch auf ältere Schriftstücke zurück. Der Begriff »Ararat« aus Genesis 8,4 entspricht sehr wahrscheinlich dem Gebiet des antiken Reiches »Urartu« und ist geografisch relativ unpräzise. Der heute unter dem Namen Ararat bekannte Berg muss damals noch nicht so geheißen haben. Im Gegenteil ist er unter den Einheimischen auch heute noch unter anderen Namen bekannt. Um die Zeitenwende, also fast 1500 Jahre nach Mose, hat Josephus Flavius von einem »Gebirge in Armenien« geschrieben, zitiert aber auch einen früheren babylonischen Autor, der den Landeplatz der Arche noch präziser auf dem »Kordyäergebirge« lokalisiert. Dieses Gebirge meint auch der Koran, wenn er vom »Al-Dschudi« schreibt. Die islamischen Traditionen folgen natürlich dieser Ortsangabe.</p>
<p>Ergebnis: Die Bibel als ältestes Schriftstück enthält die nur grobe geografische Angabe eines ganzen Landstriches »Ararat« bzw. »Urartu«, die von den späteren Autoren präzisiert wurde – aufgrund der noch vorhandenen Kenntnis über die genaue Lage aus anderen Quellen oder sogar aufgrund noch existierender Überreste der Arche (Flavius Josephus: »Man zeigt heute dort noch Reste der Arche«, Jüdische Altertümer I,3,5).</p>
<p>In späterer Zeit, wahrscheinlich nach <a href="http://www.noahs-berg.de/html/34-islamische-zeit.html">Vertreibung der christlichen Armenier nach Norden</a> im 7. Jahrhundert n.Chr., konnte die ungenaue Angabe der Bibel auf einen anderen Berg projiziert werden, den heute so berühmten »Großen Ararat«. Es gibt übrigens auch antike christliche und jüdische Schriften und Bibelübersetzungen, in denen der Name Ararat durch präziser lokalisierte Angaben (z.B. »Kardo«) ersetzt wurde.</p>
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		<title>MORIJA /free/ präsentiert »Dreschflegel«</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Jun 2010 14:50:03 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Dreschflegel]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Als neues Projekt gibt es jetzt MORIJA /free/. Dort wird es in Zukunft immer mal wieder etwas Kostenloses geben. Das Angebot startet mit der CD »Gib alles!« von Dreschflegel. Sämtliche Songs gibt es zum Download als MP3 (mit Ausnahme der beiden Bonustracks!). Dreschflegel ist inzwischen auch bei Facebook zu finden. Und einige historische Videoclips gibt&#8217;s <span style="color:#777"> . . . &#8594; Read More: <a href="http://www.morija.de/logbuchmb10/2010/06/morija-free-prasentiert-dreschflegel/">MORIJA /free/ präsentiert »Dreschflegel«</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als neues Projekt gibt es jetzt <a href="http://www.morija.de/free">MORIJA /free/</a>. Dort wird es in Zukunft immer mal wieder etwas Kostenloses geben. Das Angebot startet mit der CD »Gib alles!« von <a href="http://www.morija.de/dreschflegel">Dreschflegel</a>. Sämtliche Songs gibt es zum Download als MP3 (mit Ausnahme der beiden Bonustracks!). Dreschflegel ist inzwischen auch bei Facebook zu finden. Und einige historische Videoclips gibt&#8217;s bei YouTube.</p>
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		<title>Das Turiner Grabtuch</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 07:52:45 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<p>Nachdem ich in meinem Buch »Bible Earth« einen längeren Abschnitt über das Turiner Grabtuch geschrieben hatte, wollte ich die seltene Gelegenheit nicht verpassen und besuchte die diesjährige Ausstellung des Grabtuches im Turiner Dom. Mir gelangen einige schöne Fotos – auch unter Verwendung einer Belichtungsreihe und des HDR-Verfahrens  – und ich werde voraussichtlich in nächster Zeit einen <span style="color:#777"> . . . &#8594; Read More: <a href="http://www.morija.de/logbuchmb10/2010/06/turiner-grabtuch/">Das Turiner Grabtuch</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich in meinem Buch »Bible Earth« einen längeren Abschnitt über das Turiner Grabtuch geschrieben hatte, wollte ich die seltene Gelegenheit nicht verpassen und besuchte die diesjährige Ausstellung des Grabtuches im Turiner Dom. Mir gelangen einige schöne Fotos – auch unter Verwendung einer Belichtungsreihe und des HDR-Verfahrens  – und ich werde voraussichtlich in nächster Zeit einen aktualisierten Artikel über das Tuch veröffentlichen. Zwar lässt sich die Echtheit des Tuches nicht mit letzter Sicherheit beweisen, doch für das faszinierende »Körperbild«, das auf dem Tuch abgebildet ist, habe ich bislang keine bessere Erklärung gefunden, als ein übernatürliches Ereignis wie die Auferstehung.</p>
<p><a href="http://www.morija.de/logbuchmb10/wp-content/uploads/2010/06/grabtuch-hdr.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-438" title="grabtuch-hdr" src="http://www.morija.de/logbuchmb10/wp-content/uploads/2010/06/grabtuch-hdr.jpg" alt="" width="470" height="322" /></a></p>
<p>Nach einem längeren Artikel in der Zeitschrift »Factum« über das Turiner Grabtuch, habe ich folgenden Leserbrief verfasst:</p>
<p><span id="more-437"></span>Es freut mich, dass sich die evangelikale Zeitschrift »factum« mit dem »katholischen« Grabtuch befasst. Ich selbst habe mich in meinem Buch »Bible Earth« ebenfalls damit beschäftigt und ich denke, wir können es trotz allem Reliquienkult als einen Gegenstand betrachten, dem wir mit archäologischem Interesse begegnen dürfen. Zwar ist die vollständige Geschichte des Tuchs schwer rekonstruierbar, aber es gibt Hinweise, durch die wir es bis in die frühchristliche Zeit zurückverfolgen können (hauptsächlich die Gleichsetzung mit dem »Bild von Edessa« durch den Bestseller-Autor Ian Wilson). Natürlich stehen wir mit dem Grabtuch vor einem Dilemma: Den Wissenschaftlern ist es zu religiös und sie zögern verständlicherweise, an eine übernatürliche Entstehung des Körperbilds zu glauben. Auf der anderen Seite sind da die – meist katholischen – Verehrer, denen die Wissenschaft weitgehend egal ist. Oder diejenigen Forscher, die auf dem Grabtuch 3D-Hologramme, Münzabdrücke und Schriftzeichen zu erkennen glauben – meiner Meinung nach dürften sich solche Details auf dem vergleichsweise groben Stoff kaum zweifelsfrei nachweisen lassen. Und doch erschließen sich für mich bisher keine glaubwürdigen Alternativen zu der Interpretation, dass es sich tatsächlich um das Leichentuch Christi handeln könnte, durch das »der Nachwelt buchstäblich eine Momentaufnahme von der Auferstehung« hinterlassen wurde, wie es Ian Wilson beschreibt – rein hypothetisch, wie er betont. Dies wäre nicht die einzige Reliquie, die sich im Besitz der katholischen Kirche befindet und die uns die Tatsache der Kreuzigung und der Auferstehung Jesu vor Augen führt: Der 2004 verstorbene evangelikale Wissenschaftler Carsten Peter Thiede hat in seinem Buch »Das Jesus-Fragment« nachgewiesen, dass der in Rom aufbewahrte »Titulus« tatsächlich ein Stück der Holztafel vom Kreuz Jesu sein muss. Es wurde von der Heiligen Helena, der Mutter von Kaiser Konstantin, im Jahr 326 von einer Pilgerreise nach Jerusalem mitgebracht.</p>
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		<title>Lesenswert: »Sohn der Hamas«</title>
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		<pubDate>Mon, 17 May 2010 10:00:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Kennen Sie schon das Buch »Sohn der Hamas« von Mosab Hassan Yousef? Es zeigt den Nahostkonflikt einmal aus ganz anderer Perspektive: Der Sohn eines Hamas Gründers erlebt die Gefangenschaft in einem israelischen Gefängnis, wo er unter der Folter der Israelis ebenso leidet wie unter der Drangsalierung seiner eigenen Leute. Bald arbeitet er für den israelischen Geheimdienst <span style="color:#777"> . . . &#8594; Read More: <a href="http://www.morija.de/logbuchmb10/2010/05/sohn-der-hamas/">Lesenswert: »Sohn der Hamas«</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kennen Sie schon das Buch »Sohn der Hamas« von Mosab Hassan Yousef? Es zeigt den Nahostkonflikt einmal aus ganz anderer Perspektive: Der Sohn eines Hamas Gründers erlebt die Gefangenschaft in einem israelischen Gefängnis, wo er unter der Folter der Israelis ebenso leidet wie unter der Drangsalierung seiner eigenen Leute. Bald arbeitet er für den israelischen Geheimdienst und verhindert Anschläge der Hamas. Seine innere Zerrissenheit überwindet er schließlich durch seinen Glauben an Jesus Christus und die Ausreise nach Amerika. In Jesus sieht er die einzige Lösung für den verfahrenen Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern. Für eingefleischte Israelfreunde ist das Buch eine Bereicherung und lässt die Sicht auf das Heilige Land weiter werden: Das Verhalten der Israelis wird ungeschönt dargestellt – im Kampf gegen Krieg und Terror bleibt die Moral oft auf der Strecke, vor allem wenn durch Geheimdienstarbeit und mittels Folter versucht wird, größeres Übel abzuwenden. Und Mosab Hassan Yousef lässt manche Dinge in der Hamas in einem guten Licht erscheinen, vor allem die Charakterstärke seines Vaters, der ihn allerdings inzwischen verstoßen hat. Ein lesenswertes Buch, das schon nach wenigen Wochen die dritte Auflage erreicht hat. Es enthält eine Übersichtskarte aus der MORIJA-Grafikwerkstatt, daher biete ich es zum Preis von 22,95 € auch im MORIJA Online-Shop an: <a href="http://www.morija.biz">http://www.morija.biz</a>.</p>
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		<title>Die Arche Noah in den Medien</title>
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		<pubDate>Sun, 02 May 2010 10:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Meine Forschungsarbeit zur Arche Noah, die ich auf der Internetseite www.noahs-berg.de vorstelle, hat Früchte getragen: www.idea.de brachte eine Meldung über den Berg Cudi, in der Zeitschrift »Ethos« (mit PDF-Version) erschien ein vierseitiger Artikel. Zur Meldung eines spektakulären Fundes, den angeblich ein chinesisches Team auf dem Berg Ararat gemacht hat, gibt es Stellungnahmen auf meiner eigenen Seite <span style="color:#777"> . . . &#8594; Read More: <a href="http://www.morija.de/logbuchmb10/2010/05/die-arche-noah-in-den-medien/">Die Arche Noah in den Medien</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Forschungsarbeit zur Arche Noah, die ich auf der Internetseite <a href="http://www.noahs-berg.de">www.noahs-berg.de</a> vorstelle, hat Früchte getragen: <a href="http://www.idea.de/nachrichten/detailartikel/artikel/landete-die-arche-noah-auf-dem-berg-cudi.html">www.idea.de</a> brachte eine Meldung über den Berg Cudi, in der Zeitschrift <a href="http://www.factum-magazin.ch/wEthos_de/aktuell/2010_04_22_berg_cudi.php">»Ethos« (mit PDF-Version)</a> erschien ein vierseitiger Artikel. Zur Meldung eines spektakulären Fundes, den angeblich ein chinesisches Team auf dem Berg Ararat gemacht hat, gibt es Stellungnahmen auf <a href="http://www.noahs-berg.de">meiner eigenen Seite</a> sowie bei <a href="http://www.wort-und-wissen.de/presse.html">Wort und Wissen</a> und bei <a href="http://www.factum-magazin.ch/wFactum_de/aktuell/2010_04_28_Arche_Noah_entdeckt.php">Factum</a>, die unter meiner Mitwirkung erarbeitet wurden.</p>
<p>Hier das wichtigste darüber in Kürze:</p>
<p>Am 27. April 2010 wurden in verschiedenen Medien, z.B. auf welt.de, Berichte veröffentlicht, wonach Forscher einer christlichen Organisation aus Hong Kong die Arche Noah auf dem Berg Ararat gefunden haben wollen. So sehr ich es mir wünschen würde, mit der Arche einen handfesten Beweis für die Wahrheit der biblischen Überlieferung vor Augen zu haben, so wenig kann ich im Moment an die Echtheit des Fundes glauben. Dafür gibt es folgende Gründe:</p>
<ul>
<li>Das Überdauern einer Struktur unter Gletscheis scheint mir sehr unwahrscheinlich. Eis ist ständig in Bewegung und würde im Laufe der Jahrtausende ein Schiff sicherlich zermalmt haben.</li>
<li>Die bisher veröffentlichten Bilder zeigen nur Details, ein größerer Zusammenhang ist nicht erkennbar.</li>
<li>Auf einem Bild sind Spinnweben und Holzwurm-Spuren zu erkennen. Die Tiere müssten unter den lebensfeindlichen Bedingungen in 4000 m Höhe existieren oder die Netze und Löcher hätten seit antiker Zeit überdauert. Beides kann ich mir nicht vorstellen.</li>
<li>Die Argumente dafür, dass die Arche Noah nicht auf dem Ararat, sondern auf dem Berg Cudi gelandet ist, halte ich für so stark, dass dieser Fund sehr kritisch untersucht werden muss. Durch überzeugende Belege lasse ich mich gerne vom Gegenteil überzeugen, diese liegen aber meiner Meinung nach bis jetzt noch nicht vor und so stehe ich nach wie vor hinter den auf <a href="http://www.noahs-berg.de">www.noahs-berg.de</a> gemachten Aussagen!</li>
</ul>
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		<title>Ein wichtiges Fenster in die Geschichte</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 10:00:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wildberg und Umgebung]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Rotfelden ist im Saurierfieber! »Früher stand Rotfelden im Zeichen des Kamels, heute im Zeichen der Urzeit«, so Ortsvorsteher Karl Lang in seiner Begrüßung zum Auftakt der Vortragsveranstaltung am vergangenen Samstag zu den ungefähr 250 Gästen.</p>
<p>Tatsächlich haben die Funde, die in den 60er-Jahren im inzwischen stillgelegten Steinbruch Kössig gemacht wurden, in der Wissenschaft einige Bedeutung erlangt. Im <span style="color:#777"> . . . &#8594; Read More: <a href="http://www.morija.de/logbuchmb10/2010/04/ein-wichtiges-fenster-in-die-geschichte/">Ein wichtiges Fenster in die Geschichte</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rotfelden ist im Saurierfieber! »Früher stand Rotfelden im Zeichen des Kamels, heute im Zeichen der Urzeit«, so Ortsvorsteher Karl Lang in seiner Begrüßung zum Auftakt der Vortragsveranstaltung am vergangenen Samstag zu den ungefähr 250 Gästen.</p>
<p>Tatsächlich haben die Funde, die in den 60er-Jahren im inzwischen stillgelegten Steinbruch Kössig gemacht wurden, in der Wissenschaft einige Bedeutung erlangt. Im Stuttgarter Naturkundemuseum Rosenstein sind Saurier aus Rotfelden ausgestellt, sogar die Fundstätte und die urzeitliche Lebenswelt Rotfeldens nachgebildet. Der Heimat- und Kulturverein Rotfelden, der zur Veranstaltung in die Gemeindehalle eingeladen hatte, plant inzwischen ein Heimatmuseum in der »Ziegelhütte« – in unmittelbarer Nachbarschaft zum Kamelhof –, in dem die Trias-Funde eine herausragende Rolle spielen sollen. Bürgermeister Volker Schuler aus Ebhausen gab bekannt, dass eine Machbarkeitsstudie durchgeführt wird und bis Ende 2010 konkrete Ergebnisse vorliegen sollen. Die Studie wird »ergebnisoffen« angegangen und für die Kosten von 35.000 Euro sowie für die spätere Umsetzung des Vorhabens verspricht man sich finanzielle Unterstützung vom Landkreis, vom Land Baden-Württemberg und der EU.<span id="more-425"></span></p>
<p>Dr. Rainer Schoch, Paläontologe am Naturkundemuseum, informierte in seinem Vortrag über die Einzigartigkeit der Rotfelder Trias-Funde und ihre Bedeutung für die Erforschung der Lebenswelt im Erdmittelalter. Die Trias-Zeit, die früheste Epoche des aus Trias, Jura und Kreide bestehenden Erdmittelalters, baut sich in Südwestdeutschland aus den Gesteinsschichten des Buntsandsteins, des Muschelkalks und des Keuper auf. Unmittelbar vor der Ablagerung des Buntsandsteins endete das Erdaltertum mit einem großen Massenaussterben an der sogenannten Perm-Trias-Grenze. Diese Krise hätten die Saurier genutzt, »um in ihrer Entwicklungsgeschichte zu einer neuen Größen- und Formenvielfalt zu kommen.« Fossilien im Buntsandstein sind äußerst selten und so bietet laut Dr. Schoch die Fundstätte in Rotfelden »ein wichtiges Fenster in die Erdgeschichte«. Die Gegend um Rotfelden war demnach in der Zeit des Buntsandsteins, die auf ein Alter von etwa 243 Millionen Jahren datiert wird, relativ flach und die Fundstätte muss an einem Fluss gelegen haben. Bärlapppflanzen der ausgestorbenen Gruppe »Pleuromeia«, die eine im Vergleich zu ihren heutigen Verwandten beachtliche Größe erreichten, bestimmten die Flora in Rotfelden. Wenige tausend Jahre später sei dann das Muschelkalkmeer über Rotfelden hereingebrochen, dessen Gesteinsschichten aber später wieder abgetragen wurden.</p>
<p>Der bekannteste Fund aus Rotfelden ist der Schädel des Panzerlurchs »Eocyclotosaurus«, der perfekt erhalten ist und eine Größe von etwa 30 Zentimetern hat. Der »Amotosaurus rotfeldensis« trägt seinen Fundort sogar im Namen und bildet eine eigene Tierart. 20 bis 25 Skelette dieser Giraffenhalsechse wurden in Rotfelden gefunden. Den ersten Nachweis einer davor nur aus Südamerika bekannten Schnabelechse gelang ebenfalls in Rotfelden. Dieser Fund ist wie der eines großen, bisher noch nicht exakt bestimmten Raubsauriers, erst vor wenigen Monaten in Fundstücken aus dem Steinbruch Kössig entdeckt worden: Im Keller des Naturkundemuseums, wo noch tausende von Saurierfunden aus vielen Orten auf ihre Präparation und Identifizierung warten. Durch die neuen Perspektiven, die ein Museumsprojekt bieten würde, hat sich Schoch die eingelagerten Funde aus Rotfelden vorgenommen und beispielsweise eine ganze Ansammlung von Skelettteilen gefunden, wo zuvor nur ein einzelner Knochen aus der Steinplatte zu Tage getreten war. Rainer Schoch ist daher überzeugt: »Eine neue Grabung würde sich mit Sicherheit sehr lohnen!«</p>
<p>Neben Knochen wurden im Rotfelder Gestein auch Fährten von Sauriern gefunden, diese passten zu einem bisher nur aus Amerika bekannten »Arizonasaurus«. Dies bedeute, so Schoch, dass die Landlebewesen sich auf dem damaligen Urkontinent zu Fuß ausbreiten konnten: Von Südamerika über Europa bis nach China.<br />
Der Wissenschaftler gab auch noch wichtige allgemeine Information weiter: So seien die beliebten Dinosaurier nur eine Untergruppe der allgemeineren Bezeichnung »Saurier«, die umfassend alle urzeitlichen Reptilien beschreibt und neben Dinosauriern auch noch Fisch- und Flugsaurier umfasst. Und: »die Dinosaurier haben überlebt!« – die heutigen Vögel seien direkte Nachfahren einiger Dino-Arten und somit Überlebende des Massenaussterbens am Ende der Kreidezeit. Durch neue Funde in China wisse man inzwischen sogar, dass der berühmte Tyrannosaurus Rex ein Federkleid getragen habe – »Daran muss man sich erst gewöhnen«, so Dr. Schoch.<br />
Für das Vorprogramm und die Dekoration der Veranstaltung sorgte die Rotfelder Grundschule: Die Kinder hatten zahlreiche Saurier gemalt und gebastelt, Dino-Lieder einstudiert und sich in den letzten Wochen ganz vom Saurier-Fieber des Heimatvereins anstecken lassen. So bedankte sich Karl Lang, dass die Kinder die Urzeit »besonders anschaulich und lebensnah in die Halle geholt haben.« Darüber hinaus gab es auch einige Rotfelder Fundstücke oder zumindest deren Replikate zu sehen sowie ein rekonstruiertes Skelett einer Schnabelechse aus Brasilien, die auch in Rotfelden nachgewiesen wurde.</p>
<p><a href="http://www.morija.de/logbuchmb10/wp-content/uploads/2010/06/trias-9865.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-426" title="trias-9865" src="http://www.morija.de/logbuchmb10/wp-content/uploads/2010/06/trias-9865.jpg" alt="" width="470" height="443" /></a></p>
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		<title>Geologie mit Bibel-Blick</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 10:00:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Zu einem geologischen Tag lud am Sonntag der CVJM Sulz am Eck ein. Der Verein, der 2010 sein 50-jähriges Bestehen feiert, hat im Jubiläumsjahr einige außergewöhnliche Veranstaltungen auf dem Programm.</p>
<p>Was die Geologie mit dem christlichen Glauben zu tun hat und ob im Sulzer Muschelkalk Spuren der Sintflut zu entdecken sind – zur Beantwortung dieser Fragen kam <span style="color:#777"> . . . &#8594; Read More: <a href="http://www.morija.de/logbuchmb10/2010/04/geologie-mit-bibel-blick/">Geologie mit Bibel-Blick</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu einem geologischen Tag lud am Sonntag der CVJM Sulz am Eck ein. Der Verein, der 2010 sein 50-jähriges Bestehen feiert, hat im Jubiläumsjahr einige außergewöhnliche Veranstaltungen auf dem Programm.</p>
<p>Was die Geologie mit dem christlichen Glauben zu tun hat und ob im Sulzer Muschelkalk Spuren der Sintflut zu entdecken sind – zur Beantwortung dieser Fragen kam Diplom-Geologe Dr. Martin Ernst aus Kirchzarten bei Freiburg nach Sulz, der neben Exkursionen in den Schwarzwald oder die Alpen auch Reisen zu geologischen Attraktionen in Israel, Namibia oder Island durchführt.</p>
<p><a href="http://www.morija.de/logbuchmb10/wp-content/uploads/2010/06/geotag-9742.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-431" title="geotag-9742" src="http://www.morija.de/logbuchmb10/wp-content/uploads/2010/06/geotag-9742.jpg" alt="" width="470" height="245" /></a></p>
<p><span id="more-430"></span>Im Gottesdienst predigte Ernst über ein Kapitel des Römerbriefs, dessen Bedeutung für den bibelgläubigen Wissenschaftler im Verlauf des weiteren Tages deutlich wurde: Wie durch den Sündenfall von Adam und Eva die Schuld und der Tod in Gottes Schöpfung eingetreten sei, so ermögliche Jesus Christus die Erlösung und das ewige Leben für den schuldigen Menschen. Konnte es dann aber schon vor der Existenz des Menschen den Tod geben, wie die Evolutionstheorie dies voraussetzt?<br />
Die »geologische Wanderung« am Nachmittag begann am Steinbruch des Schotterwerks Mast. Geschäftsführer Harald Mast und der technische Leiter des Mutterunternehmens Klöpfer, Robert Finke, gaben den etwa 50 Interessierten einen Einblick in die Arbeit im Steinbruch: Aus dem etwa 60 Meter mächtigen Oberen Muschelkalk wird Gestein abgebaut, dass nach der Zerkleinerung vor allem im Straßenbau sowie für die Beton- und Asphaltherstellung verwendet wird. Erläutert wurden dabei auch die aufwendigen Renaturierungsmaßnahmen.<br />
Martin Ernst betonte die Bedeutung von Steinbrüchen für die geologische Geländearbeit und Grundlagenforschung, bevor er die Entstehung des Muschelkalks erläuterte. Er warf dabei Fragen nach den geologischen Zeiträumen auf: Damit Fossilien entstehen können, müssen sie in kurzer Zeit eingebettet werden – Noch bevor die Zersetzung der Lebewesen einsetzen könne. Für diese Vorgänge brauche man nicht zwingend Millionen von Jahren, so der Geologe.<br />
Auf dem Weg durch Sulz erklärte Ernst, dass auch die Bildung der die Landschaft prägenden Täler durch rasche Vorgänge gut erklärbar sei. Erst im Rheingraben seien große Schuttmassen zu finden, was auf hohe Fließgeschwindigkeiten schließen lasse.<br />
Um einen verhältnismäßig jungen Fels handelt es sich beim Tierstein – der nächsten Station der Wanderung. Durch Ablagerung aus dem sehr kalkhaltigem Wasser habe sich dieses rund fünf Meter hohe Naturdenkmal gebildet. Direkt daneben ist ein kleinerer Felsen zu sehen, der auch heute noch durch das darüber hinweg fließende Wasser wächst.<br />
Während einer Kaffeepause konnten die Wanderer Unterlagen einer Erdwärme-Bohrung begutachten, die zeigten, dass etwa 20 Meter unterhalb des Sulzer Agenbaches die Grenze zwischen den Gesteinsschichten des Muschelkalks und des Buntsandsteins liegt.<br />
Im weiteren Verlauf der Wanderung Richtung Wildberg drang die – auch wegen des zeitweise unangenehmen Wetters inzwischen auf 25 Teilnehmer geschrumpfte – Wandergruppe in das vom rötlichen Buntsandstein geprägte Nagoldtal vor. In der Lützenschlucht, am Endpunkt der Wanderung, türmten sich schließlich dreißig Meter hohe Felswände vor der Gruppe auf und Martin Ernst erklärte auch hier die mögliche Entstehung durch Ablagerung riesiger Sandmengen aus dem Zentralmassiv in Frankreich durch ein enorm ausgedehntes urzeitliches Flusssystem. Es sei im Erdzeitalter der Trias soviel Material bewegt worden, »dass der Buntsandstein bei Helgoland eine Mächtigkeit von 1,3 Kilometer erreicht«. Auch hier glaubt Geologe Ernst an enorme katastrophische Vorgänge, die innerhalb kurzer Zeit abgelaufen sein müssten.<br />
Bei der den geologischen Tag abschließenden Abendveranstaltung mit dem Thema »Wenn Gott nicht Schöpfer wäre …« im Sulzer Gemeindehaus zeigte Ernst noch einige Bilder und erklärte, dass Fossilien keinesfalls stumme Zeugen für Evolution sein müssten: Im Gegenteil seien sie hochkomplex, fertig lebensfähig und zeigten keine Anzeichen für eine kontinuierliche Höherentwicklung. Weil auch kein Wissenschaftler die Vergangenheit der Erde mit eigenen Augen beobachtet hat, bliebe die Evolutionstheorie eine reine Hypothese.<br />
Dr. Ernst selbst hält die Bibel auch in ihren Aussagen zur Schöpfung für glaubwürdig und bezweifelt aufgrund des schon am Morgen ausgelegten Bibeltextes, dass die Evolution, die »den Tod als Motor hat«, als Schöpfungsmethode Gottes in Frage komme. Zugleich zeigte er aber auf, dass er als Wissenschaftler mit vielen offenen Fragen zurückbleibe. Als sein persönliches Motto gab er Psalm 111,2 weiter: »Groß sind die Werke des Herrn; wer sie erforscht, der hat Freude daran.«</p>
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